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Bei nahezu jeder Stadtkerngrabung werden sie geborgen,
in vielen Sammlungen sind sie vertreten -
tönerne Tabakspfeifen!
Bei genauer Untersuchung verraten sie mit ihren
Verzierungen und Marken viel über ihre Herkunft, die jeweilige
politische Lage, über Fälschungen und historische Wirtschaftskriminalität.
Oft kann man diesen Alltagsgegenstand des 17. bis 20. Jahrhunderts
auf wenige Jahre genau datieren, so dass die Tonpfeife für
den Neuzeitarchäologen zu einem Leitfossil geworden ist, mit
dessen Hilfe er Begleitfunde besser einordnen kann. Darüber
hinaus ist die Tonpfeife ein wichtiger interdisziplinärer Knotenpunkt
zwischen den Fachgebieten Archäologie, Volkskunde, Wirtschafts-,
Kultur-, Handwerks- und Drogengeschichte.
Diesem bedeutenden Fundgut der Neuzeitarchäologie
widmet sich der KnasterKOPF als einzige deutschsprachige, archäologische
Fachzeitschrift.
In jeder Ausgabe finden Sie Forschungsberichte, werden aktuelle
Funde aus dem deutschsprachigen Raum vorgestellt und die Leser auf
neue Literatur zum Thema Tonpfeife hingewiesen. Der KnasterKOPF
konzentriert sich vor allem auf die Tonpfeifen, berücksichtigt
aber auch andere Bereiche historischen Tabakgenusses wie Porzellan-
oder Meerschaumpfeifen sowie allgemeine Tabakgeschichte. Der KnasterKOPF
versteht sich als wissenschaftliches Forum für Fachleute wie
für interessierte Laien und Sammler.
Der KnasterKOPF ist eng mit der Tätigkeit des Arbeitskreises
zur Erforschung der Tonpfeifen verknüpft und erscheint in der
Regel zu dessen jährlicher Tagung im April / Mai. Er berichtet
über diese Tagungen sowie über die Arbeit vergleichbarer
Forschervereinigungen in anderen europäischen Ländern.
Zusammenfassungen der wichtigsten Artikel in englischer, niederländischer
und französischer Sprache machen die Zeitschrift europaweit
benutzbar.
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